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Unser Schulprogramm

Schulprogramm der Grundschule „Otto Nagel“ Bergholz-Rehbrücke

 


Inhaltsverzeichnis
Mitgeltende Unterlagen
1 Einleitung
2 Allgemeine Informationen
2.1 Lage und Kontakt
2.2 Gelände und Ausstattung
2.3 Schullogo
3 Bildung und Erziehung im Unterricht
3.1 Wissensvermittlung
3.2 Lehr- und Lernmethoden
3.3 Förderung von Individualität
3.3.1 Binnendifferenzierung
3.3.2 Leistungs- und Neigungsdifferenzierung
3.3.3 Teilleistungsstörungen und Integration
3.4 Leistungseinschätzung
3.4.1 Bedeutung der Notenstufen
3.4.2 Wettbewerb und Leistungsvergleich
4 Bildung und Erziehung im Schulleben
4.1 Selbstständigkeit
4.2 Teamfähigkeit
4.3 Zuverlässigkeit
4.4 Kommunikationsfähigkeit
4.5 Das Miteinander
4.6 Pflege von Traditionen
5 Zusammenarbeit und Mitwirkung
5.1 Zusammenarbeit mit den Eltern
5.2 Zusammenarbeit mit dem Hort
5.2.1 Inhaltliche Zusammenarbeit
5.2.2 Nutzung schulischer Einrichtungen durch den Hort
5.3 Zusammenarbeit mit dem Schulträger
5.4 Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen und Organisationen

Mitgeltende Unterlagen

Die Rahmenbedingungen für unsere Arbeit sind vorgegeben durch
• das Brandenburgische Schulgesetz (Organisation des Schulbetriebs)
• die Grundschulverordnung
• zentrale Bildungsstandards, Rahmenlehrpläne (konkrete Lernziele für die einzelnen
Fächer)
Die jeweiligen Fachlehrer gestalten die Rahmenlehrpläne nach den schulinternen Erfordernissen
aus. Dies wird in den Schul-Rahmenlehrplänen festgehalten.
Die wichtigsten Aktivitäten (Feste, Projekte) werden schuljahresweise in einem Arbeitsplan
festgehalten.
Besonders im Arbeitsplan und in den Rahmenlehrplänen findet sich die praktische Ausgestaltung
des Schulprogramms.

 

1 Einleitung

 

Im vorliegenden Schulprogramm legt Grundschule „Otto Nagel“ die Grundsätze ihrer pädagogischen
Arbeit dar. Diese Grundsätze sind in einzelnen Arbeitsgruppen in der Schule
erarbeitet, in der Lehrerkonferenz und in der Elternkonferenz diskutiert und von der Schulkonferenz
verabschiedet worden. Eine offene Arbeitsgruppe aus Vertretern der Schule
und der Eltern sowie aus engagierten Bürgern hat diesen Prozess begleitet.
Das Schulprogramm erfüllt je nach Interessengruppe unterschiedliche Funktionen:
• Die Kinder: Um sie und ihre Zukunft geht es hauptsächlich. Auch wenn dies an der
Grundschule nicht einfach ist, können sie zum Schulprogramm und seiner Weiterentwicklung
beitragen und seine Umsetzung in der Praxis direkt verfolgen.
• Die Lehrer nehmen ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag professionell wahr. Sie
erwarten dafür vernünftige Arbeitsbedingungen, Respekt und Wertschätzung. Das
Schulprogramm ist für sie ein Mittel, die eigene Arbeit zu reflektieren und nach außen
zu vertreten.
• Die Eltern möchten, dass ihre Kinder optimal gefordert und gefördert werden. Je
höher dabei die Ansprüche, desto höher ist in der Regel auch die Bereitschaft zur
Mitarbeit. Für die Eltern ist das Programm eine Leistungsbeschreibung, ein Mindeststandard,
der ihnen die Entscheidung für unsere Schule erleichtert und auf den
sie sich berufen können.
• Das Schulamt ist dafür verantwortlich, dass der Schulbetrieb den gesetzlichen Anforderungen
gerecht wird. Das Schulprogramm wird dabei als wichtiges Mittel für
die Qualitätssicherung betrachtet.
• Der Schulträger, die Gemeinde Nuthetal, sieht die Schule als wichtigen Standortfaktor,
dem sie auch finanziell sehr hohe Priorität einräumt. Die Gemeinde erwartet,
dass die Schule ihre Verantwortung bewusst wahrnimmt, Rechenschaft über ihre
Arbeit ablegt und Kooperationsmöglichkeiten nutzt.
Neben dem Schulprogramm gibt es noch andere Möglichkeiten, sich über unsere Schule
zu informieren:
• Die halbjährlichen Schulfeste bieten zahlreiche Möglichkeiten, Schüler, Eltern und
Lehrer zu treffen und kennen zu lernen.
• Besuchen Sie unseren Elternstammtisch. Dazu wird in der Tagespresse, in der
Schule und in den Kitas eingeladen. Hier finden Sie Vertreter der Eltern, der Schule
und des Horts.
Grundsätze machen noch keine lebendige Schule. Jeder Lehrer bringt seine individuellen
Ansichten und Stärken in Wissensvermittlung und Erziehungsarbeit ein. Daher ist das
Schulleben wesentlich reichhaltiger und bunter, als hier dargestellt.
Unsere Grundschule ist eine Gemeinschaft, in der sich die Kinder wohlfühlen sollen. Das
Zusammenwirken von Schülern, Eltern, Lehrern, Erziehern, Vertretern der Kommune und
anderer am Schulleben interessierter Bürger ist eine wichtige Stütze erfolgreicher Arbeit.
Unsere Kinder sollen ihre Grundschulzeit in angenehmer Erinnerung behalten, für die weiterführenden
Schulen gut vorbereitet sein und eine angemessene Grundlage bei der Bewältigung
der Aufgaben des späteren Lebens erhalten.
Wissensvermittlung, Entwicklung von Fähigkeiten sowie Förderung von Kreativität und
Selbstständigkeit finden in sinnvoller Harmonie die notwendige Beachtung.

 

2 Allgemeine Informationen

 

2.1 Lage und Kontakt

 

Otto-Nagel-Schule
Andersenweg 43
D - 14558, Nuthetal, Ortsteil Bergholz-Rehbrücke
Telefon: 033200 / 3310
Telefax: 033200 / 114
Im Internet: http://www.otto-nagel-schule.de

E-mail: otto_nagel_schule@web.de
  info@otto-nagel-schule.de
  sekretariat@otto-nagel-schule.de


 Verkehrsverbindungen:
Buslinie 611 / Haltestellen: Bergholz, Am Sportplatz, Andersenweg

 

2.2 Gelände und Ausstattung

 

Unsere Schule nutzt insgesamt 5 Gebäude auf beiden Seiten des für die Durchfahrt gesperrten
Andersenwegs
• Neubau mit den Klassenräumen und einigen Fachräumen,
• Altbau mit Fachräumen, hier ist außerdem der Hort untergebracht,
• Turnhalle,
• Altes Heizhaus mit Schulküche, Speiseraum und Aula,
• Nebengebäude mit Werkraum, hier ist auch die Akademie 2. Lebenshälfte untergebracht.
Der Pausenhof mit seinen Sitzmöglichkeiten, Kletterspinne und Tischtennisplatten wird
auch vom Hort genutzt und ist außerhalb der Schul- und Hortzeiten als öffentlicher Spielplatz
zugänglich.
Auf der Nordseite des Andersenwegs befinden sich
• die überdachten Fahrradständer,
• der Schulgarten
• die Sportanlagen
Schulspeisung und Milchversorgung: In den Zeiten zwischen 11.20 Uhr und 14 Uhr
haben die Schüler unserer Schule die Möglichkeit, in unserem Speiseraum zu Mittag zu
essen. Für ein gutes Frühstück in den Pausen kann von den Schülern Frischmilch bestellt
werden, die griffbereit zu den Klassenräumen gebracht wird.
Schülerbücherei: In unserer Schülerbücherei finden die Schüler eine Vielzahl von interessanten
Büchern für alle Altersstufen zu sehr verschiedenen Wissens- und Interessengebieten,
die kostenlos ausgeliehen werden können.

 

2.3 Schullogo

 

Das Schullogo besteht aus einem stilisierten Reh über einer Brücke,schullogo
umrandet vom Schriftzug „Otto-Nagel-Grundschule“. Dieses
Logo ziert auch die Vorderseite der seit September 2005
eingeführten und gerne getragenen Schul-T-Shirts. Dies
wird durch den Schriftzug „Bergholz-Rehbrücke“ auf dem
Rücken ergänzt. Die in der Schule überall sichtbaren Farben
Weinrot und Maisgelb bestimmten die Farbwahl.

 

3 Bildung und Erziehung im Unterricht

 

3.1 Wissensvermittlung

 

Wir vermitteln solides und anwendungsbereites Wissen und Können. Dabei nutzen wir die
Erfahrungen und Kenntnisse der Kinder. Im fächerübergreifenden Lernen wollen wir unsere
Schüler zu kreativen und flexiblen Problemlösungen anregen, ihre Fähigkeiten zum Argumentieren,
Begründen und Überprüfen entwickeln. Als wichtigen Gesichtspunkt sehen
wir besonders die Entwicklung der Medienkompetenz, also der Fähigkeit, sicher, aber
auch kritisch, mit den neuen Medien umzugehen.
Der Erwerb nachfolgend aufgeführter Kompetenzen ist stets an konkrete Inhalte gebunden:
• Sachkompetenz umfasst Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten (dazu gehört
auch, Informationen zu erschließen, Wichtiges zu erkennen, Fachbegriffe einzusetzen,
Zusammenhänge zu erkennen)
• Methodenkompetenz schließt fachbezogene und fachübergreifende Lernstrategien
und Arbeitstechniken ein, (auch den Umgang mit Medien, erkennen und formulieren
von Argumenten, Zeiteinteilung)
• Soziale Kompetenz: Fähigkeit, Ziele im Einklang mit sich und mit anderen zu verfolgen
(auf andere eingehen, Konflikte lösen, Regeln vereinbaren)
• Personale Kompetenz: Gründet sich auf Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl,
Zutrauen in eigene Stärken (Erkennen eigener Schwächen und Stärken, mit Misserfolgen
leben, Erfolge genießen, Entscheidungen fällen, Handlungen planen) Sachkompetenz
Das Zusammenwirken wird als Handlungskompetenz bezeichnet.
Ein Hauptbestandteil der Sach- und Methodenkompetenz ist die Lesekompetenz. Deshalb
ist sie ein wichtiger Bestandteil unserer Unterrichtsarbeit und wir sehen ihre Entwicklung
als einen Profilschwerpunkt unserer Schule. Genauere Aussagen sind im schulinternen
Lehrplan Deutsch zu finden.
In der Klassenstufe 1 beginnen die Schüler sich mit der ersten Fremdsprache vertraut zu
machen. Wir bieten Englisch als Begegnungssprache in den Klassen 1 und 2 an.

3.2 Lehr- und Lernmethoden

Lernen ist ein selbstbestimmter Prozess mit dem Ziel, die Welt zu verstehen und in ihr zu
handeln. Lernen ist sozial bedeutsam, es erfolgt im und durch das Miteinander.
Um das selbstständige und soziale Lernen vorzubereiten, bauen wir auf die vorschulischen
Erfahrungen der Kinder.
Wir vermitteln fundiertes Wissen in einer auf die Individualität der Kinder und den Unterrichtsinhalt
abgestimmente Balance zwischen offenen und strukturierten Formen des Lernens.
Dabei sprechen wir alle Sinne an.
Guter Unterricht ist bei uns durch eine klare Struktur und Methodenvielfalt gekennzeichnet.
Er ist praxisorientiert und lebensnah. Die Schüler stehen im Mittelpunkt.
Welche Formen wenden wir an?
• frontales Lernen mit gemeinsamen Ziel- und Handlungsvorgaben
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• offene Lernsituationen für individuelle Lernsequenzen mit Spielraum für Eigenverantwortlichkeit
der Schüler
• Morgenkreis
• Partner-, Gruppen- und Stationsarbeit
• Freiarbeit (Tages- und Wochenplan als Teil der Freiarbeit)
• Klassengespräch, Diskussionen (sachliche Darstellung eigener Ansichten)
• Projektarbeit
• Vorträge, Präsentationen von Ergebnissen Sachunterrichtsthemen, Kunstarbeiten

3.3 Förderung von Individualität

3.3.1 Binnendifferenzierung

Durch Binnendifferenzierung wird das Leistungsvermögen leistungsstarker und leistungsschwacher
Schüler beachtet. Dazu gehören:
• differenzierte Aufgabenstellungen (nach Umfang und Schwierigkeit),
• Möglichkeiten des jahrgangsübergreifenden Unterrichts in einem Fach werden ausprobiert
und teilweise schon erfolgreich durchgeführt,
• Persönliche Zuwendung bei Problemen.

3.3.2 Leistungs- und Neigungsdifferenzierung

In den Klassenstufen 5 und 6 erfolgen Angebote zur Leistungs- und Neigungsdifferenzierung.
In der Leistungsdifferenzierung werden in Deutsch und Mathematik (in Klasse 6 auch in
Englisch) leistungsabhängige Gruppen gebildet. In diesen werden die Schüler gefördert
und gefordert. Ihre individuelle Leistungsfähigkeit wird berücksichtigt. So werden sie gut
auf den Übergang in die Sekundarstufe I vorbereitet.
Zusätzlich erfolgen Angebote zur Neigungsdifferenzierung. Hier besteht die Wahlmöglichkeit
unter verschiedenen Angeboten, die in jedem Jahr neu festgelegt werden.

3.3.3 Teilleistungsstörungen und Integration

Kinder mit Teilleistungsstörungen (Legasthenie, Dyskalkulie) erhalten entsprechend der
uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten die Hilfe in speziellen Förderstunden. Zwei
Kollegen bildeten sich auf diesen Gebieten weiter und unterrichten fachgerecht.
Auch Kinder mit besonderem Förderbedarf unterrichten wir an unserer Schule. Durch integrative
Unterrichtsformen werden sie optimal gefördert. Außerdem erhalten wir Unterstützung
von speziell ausgebildeten Sonderpädagogen. Auch für Kinder im Rollstuhl besteht
bei uns die Möglichkeit des Lernens (ebenerdige Räume und eine behindertengerechte
Toilette sind vorhanden).

3.4 Leistungseinschätzung

3.4.1 Bedeutung der Notenstufen

Nach einer verbalen Einschätzung am Ende der Jahrgangsstufe 1 haben wir an unserer
Schule positive Erfahrungen mit der Zensierung ab Ende der Jahrgangsstufe 2 gesammelt.
Ab dem 3. Schuljahr schätzen die Lehrer zusätzlich Lerneinstellung, Zuverlässigkeit,
Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und Urteilsfähigkeit ein.
Bei der Notengebung halten wir uns an folgenden Wortlaut (Brandenburgisches Schulgesetz
§57):

  • Note 1: Die Leistungen entsprechen den Anforderungen in besonderem Maße.
  • Note 2: Die Leistungen entsprechen voll den Anforderungen
  • Note 3: Die Leistungen entsprechen im Allgemeinen den Anforderungen.
  • Note 4: Die Leistung weist zwar Mängel auf, aber im Ganzen entspricht sie noch
  • den Anforderungen.
  • Note 5: Die Leistung entspricht den Anforderungen nicht, lässt jedoch erkennen,
  • dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in
  • absehbarer Zeit behoben werden können.
  • Note 6: Die Leistung entspricht nicht den Anforderungen und selbst die Grundkenntnisse

sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben
werden können.

3.4.2 Wettbewerb und Leistungsvergleich

Wir brauchen uns vor dem Vergleich nicht zu scheuen. An folgenden Leistungsvergleichen
nehmen wir regelmäßig teil:
• Zentrale Vergleichsarbeiten Deutsch und Mathematik in den Klassen 2, 4 und 5
• Englisch „The big challenge“ Klassen 5 und 6
• Mathematik „Känguru-Wettbewerb“ Klassen 3-6
• Vorlesewettbewerb des Börsenvereins deutscher Buchhändler Kl. 6
• Altersstufenübergreifender Sportwettbewerb „Mach mit, mach's nach, mach's besser“

4 Bildung und Erziehung im Schulleben

4.1 Selbstständigkeit

Wir erziehen unsere Schüler zur Selbstständigkeit, indem wir uns auf den Begriff des
selbstbestimmten Lernens beziehen.
Deshalb gehören kooperative Helfersysteme zu unserem Konzept, die einerseits das Lernen
fördern und andererseits die Selbstständigkeit und die Selbstverantwortung stärken.
Das jüngere Schulkind zeichnet sich insbesondere durch eine ausgeprägte Neugier und
den Drang zum selbstständigen Handeln aus. Denn alles, was ein Kind kann, muss es
einmal gelernt und ausprobiert haben.
Alles, was ein Schüler allein beherrscht, soll er auch selbst tun dürfen, anfangs aber unter
Anleitung des beratenden und helfenden Lehrers. Schüler werden selbstständig, indem sie
lernen,
• sich Wissen selbst anzueignen,
• sich Ziele zu setzen,
• Aufgaben zu übernehmen und zu erfüllen,
• die eigenen Ergebnisse zu kontrollieren,
• mit ihrer Arbeitszeit verantwortlich umzugehen,
• eigene Entscheidungen zu treffen,
• Informationen einzuholen.
Es werden vielfältige Möglichkeiten des Mitwirkens und der Selbstkontrolle eingeräumt,
damit sich unsere Schüler beim Lernen orientieren können, wie z.B. durch das Verwenden
von Karteikartensystemen, durch die jeder Schüler sofort und eigenständig mit dem Lernen
beginnen und seine Ergebnisse kontrollieren kann.

4.2 Teamfähigkeit

Unsere Schüler lernen im Klassenverband. Sie werden teamfähig, indem wir sie dazu anhalten,
• sich gegenüber Mitschülern hilfsbereit zu verhalten und diese zu respektieren und
zu achten,
• Lösungen zu finden,
• sich sachlich und ehrlich auseinanderzusetzen,
• Verantwortung in der Gruppe zu übernehmen,
• sich auf eigene und fremde Anregungen einzulassen,
• Ideen vorzustellen und darüber in großen und kleinen Gruppen zu sprechen,
• gegenseitig Fragen zu stellen,
• Verabredungen zu treffen und einzuhalten,
• Kritik anzuhören und auszuhalten.

Gemeinsames und individuelles Lernen werden an unserer Schule sinnvoll miteinander
verbunden.

4.3 Zuverlässigkeit

…bedeutet, über einen bestimmten Zeitabschnitt eine gegebene Aufgabe anforderungsgerecht
zu erfüllen.
• Befähigung zum verantwortungsbewussten Handeln
• Einhalten von Absprachen, Vereinbarungen und Regeln
• Umsetzen von Schul –und Hausordnung und Klassenregeln
• Einordnen in die Gemeinschaft
• Klärung von problembelasteten Sachverhalten
• Bereitschaft fördern, bestmögliche Leistungen anzustreben und zu erzielen
• sich aktiv am Unterricht beteiligen
• regelmäßig Hausaufgaben erledigen
• Schüler arbeiten versäumten Unterrichtsstoff nach
• Möglichkeiten bieten, Kontrollen bzw. Arbeiten nachschreiben zu können
• Pünktlichkeit
• vor dem Klingelzeichen auf dem Schulgelände erscheinen
• mit dem Stundenklingeln bereit sein zum Unterricht
• Aufträge termingerecht erledigen und abgeben
• Ordnung
• Mappe nach dem Stundenplan packen
• Vollständigkeit der Arbeitsmittel
• Arbeit mit dem Hausaufgabenheft
• übersichtliche und saubere Anfertigung von Aufträgen und Arbeiten

4.4 Kommunikationsfähigkeit

Kommunikationsfähigkeit bedeutet auch Meinungen anderer zu respektieren und sich mit
diesen unvoreingenommen auseinanderzusetzen. Wir befähigen unsere Schüler, Gespräche
zu führen und vermitteln ihnen die dafür notwendigen Grundlagen:
• Sachverhalte und Situationen wahrnehmen
• zum Gespräch bereit und fähig sein
• die eigene Meinung sachlich vertreten
• Gesprächsregeln kennen lernen und einhalten
• Kompromissbereitschaft anstreben
Das soziale Miteinander und die zwischenmenschlichen Kontakte entwickeln sich besonders
gut in einer kommunikativen Atmosphäre.

Die Streitschlichtung und der ehrliche Kompromiss sind für uns geeignete Mittel und
gleichzeitig Ziel der Gesprächsführung, um an unserer Schule Geborgenheit und Selbstbewusstsein
entwickeln und stärken zu können.
Wir streben Grundregeln der Höflichkeit an und beachten in der täglichen Kommunikation
die damit einhergehenden Grundvoraussetzungen im Zusammenleben, wie z.B. die Begrüßung,
der Dank, die Bitte. In der Zeit von Eile, neuen Medien und der allgemeinen
Reizüberflutung steht an unserer Grundschule die Ruhe zum Lernen und Kommunizieren
im Mittelpunkt unserer Anstrengungen.
Der Wechsel von Anstrengung und Entspannung wird z.B. durch die Berücksichtigung des
Schulalters und der damit verbundenen Besonderheiten umgesetzt.
Externe Hilfe im schulpsychologischen Bereich wird durch den regelmäßigen Kontakt zu
Schulpsychologen gewährleistet. Möglichkeiten der Sozialarbeit sind in Zusammenarbeit
mit der ortsansässigen Brücke e.V. nutzbar.

4.5 Das Miteinander

Um ein angenehmes Schulklima, das von einer vertrauensvollen und gegenseitigen Achtung
und Toleranz geprägt ist, zu gewährleisten, besteht an unserer Schule eine intensive
Zusammenarbeit. Um diese zu erreichen sind Vertrauen, Konsequenz, die Vermittlung von
Werten und Anerkennung als Grundlage und Maßstab zugleich erforderlich. Wir wollen
unsere Schüler zum erfolgreichen Miteinander befähigen und stärken.

Vertrauen

Wir vertrauen unseren Schülern und geben jederzeit die Möglichkeit zu Gesprächen, um
ein Gefühl der Geborgenheit, des sich Wohlfühlens und freudvollen Lernens zu schaffen.

Konsequenz

Werden Schüler mit Konsequenz und Liebe behandelt und erfahren sie konsequentes
Handeln, aber auch Geborgenheit, wird in den meisten Fällen das Gespräch ausreichend
sein. Gegenseitige Achtung und Anerkennung sind die Grundlagen für gerechtes Handeln.
Bleiben Gespräche erfolglos, treten die Erziehungs- bzw. Ordnungsmaßnahmen in Kraft.

Werte

Wir vermitteln Werte und leben sie vor. Das umfasst Hilfsbereitschaft und Ehrlichkeit,
Rücksichtnahme und Geduld.

Anerkennung

Fortschritte im Miteinander werden lobend anerkannt und gewürdigt.

4.6 Pflege von Traditionen

An unserer Schule finden regelmäßige Feste statt. Wir pflegen unsere Traditionen, wie
z.B. den Fasching, das Schwimmfest, die Einschulungsfeier, Klassenfeste usw. Zusätzliche
Arbeitsgemeinschaften werden mit den Traditionen jährlich neu festgeschrieben bzw.
erweitert.

So wird z. B. die Einschulungsfeier regelmäßig von den ersten Klassen für die neuen
Schüler gestaltet. Eine kleine Unterrichtsstunde schließt sich an das Programm und die
feierliche Schulaufnahme an. Auch die neuen Horterzieher werden vorgestellt. Der Höhepunkt
des Tages ist aber für die Erstklässler ihre Zuckertüte, die sie abschließend von ihren
Eltern erhalten. Woher die so plötzlich kommt, wundern sich dann viele, denn mitgebracht
haben sie die Eltern zur Feier nicht…

5 Zusammenarbeit und Mitwirkung

5.1 Zusammenarbeit mit den Eltern

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule erfordert einen offenen und rechtzeitigen
Informations- und Meinungsaustausch über
• alltägliche, aktuelle Fragen und Dinge, die Sie und uns bewegen,
• die Lernentwicklung Ihrer Kinder, (Entwicklungen aber auch im geistig-seelischen
Bereich),
• die Möglichkeiten und Grenzen der Unterrichts- und Erziehungsarbeit (z.B. Notengebung,
Erziehungsmaßnahmen etc.),
• die Planung von Aktivitäten (Klassenfahrten, Wandertage, Projekte, Feste usw.)
• aktuelle Neuerungen innerhalb der Schulorganisation (z.B. Pausenregelungen u. ä.)
• Änderung der Schulgesetze und damit verbunden der Ausbildungssituation der
Kinder.
Dazu stehen folgende Informations-, Beratungs- und Ansprechmöglichkeiten zur Verfügung:
Elternversammlung: Die Elternversammlung dient dem Informations- und Meinungsaustausch
über schulische Angelegenheiten. Die Eltern jeder Klasse wählen aus ihrer Mitte
zwei Elternsprecher. Diese laden in Abstimmung mit dem Klassenleiter mindestens einmal
pro Schulhalbjahr zum Elternabend ein.
Elternkonferenz: Die Elternsprecher jeder Klasse bilden zusammen die Elternkonferenz
der Schule, die die schulischen Interessen aller Eltern unserer Schule vertritt. Sie entsendet
auch Vertreter in die Fach- und Lehrerkonferenz.
Elternsprechtage: Einmal pro Schulhalbjahr laden die Klassenleiter zu sog. Elternsprechtagen
ein. Dort haben Eltern die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit den
Klassenleitern bzw. den Fachlehrern. Die Klassenleiter vergeben vorher in Abstimmung
mit den Eltern Termine, damit unnötige Wartezeiten vermieden werden können.
Gespräche und Beratungen mit Klassenlehrern bzw. Fachlehrern: Das persönliche
Gespräch mit Klassenleitern und Fachlehrern ist selbstverständlich über diese festgelegten
Termine hinaus möglich. Über das Mitteilungsheft der Schüler können in Abstimmung
mit den Lehrern jederzeit Termine zum individuellen und aktuellen Austausch vereinbart
werden.
In Klasse 6 finden Informationsveranstaltungen und individuelle Beratungen zur Wahl des
Bildungsganges und zu weiterführenden Schulen statt.
Elterngespräche in den Klassenstufen 1 und 2: In den Klassenstufen 1 und 2 erfolgt
zum Schulhalbjahr an Stelle eines Zeugnisses ein individuelles Gespräch zwischen Klassenleitern
und Eltern insbesondere über die Lernentwicklung des Kindes.
Infoblatt von Schule und Hort: Dieses erscheint je nach Erfordernis mehrmals im Jahr
und weist auf aktuelle Vorhaben hin, gibt Hinweise oder nimmt Stellung zu Anfragen.
Die Schulkonferenz vereinigt jeweils 5 Vertreter der Lehrer, Eltern und Schüler (Letztere
nur beratend). Sie verabschiedet das das Schulprogramm, entscheidet bei Fragen, die
schulintern geregelt werden können (z.B. disponible Ferientage). Sie wird bei Entscheidungen des Schulamts angehört (z.B. Besetzung der Schulleiterstelle)

5.2 Zusammenarbeit mit dem Hort

Schule und Hort wollen gemeinsam ein hochwertiges abgestimmtes Bildungs-, Erziehungs-
und Betreuungsangebot bieten, welches sich qualitativ mit einem Ganztagsschulangebot
messen lassen kann. In den Klassenstufen 1-4 nehmen weit über 90% der Schüler
dieses Angebot wahr. Dadurch ist es möglich, jeder Jahrgangsstufe zwei Horterzieher
zuzuordnen.
Im Vordergrund stehen dabei die inhaltliche Abstimmung und die gegenseitige Unterstützung.
Jeder Klassenleiter kennt „seine“ Hortnerin. Alle Kollegen der beiden Einrichtungen
treffen sich zu einer gemeinsamen Absprache am Beginn des Schuljahres, je nach Erfordernis
auch zu weiteren.
Soweit möglich, stehen die schulischen Einrichtungen auch der Nutzung durch den Hort
offen.

5.2.1 Inhaltliche Zusammenarbeit

Hausaufgaben: Der Hort bietet eine Hausaufgabenbetreuung. Ansprechpartner sind dabei
besonders Frau Jakob und Frau Frohnert. Wir besprechen unsere Vorstellungen, um
zu gemeinsamen Normen zu kommen.
Wenn eine spezielle Aufgabe inhaltliche oder zeitliche Schwierigkeiten bereitet, erbitten
wir eine schnelle Information. Ansonsten gehen wir davon aus, dass keine Probleme bestehen.
Elternversammlungen: Zur EV der künftigen ersten Klassen werden die beiden Horterzieher
eingeladen und können im Anschluss an die Hinweise der Schule ihre Informationen
weitergeben.
Die Klassenelternsprecher können immer auch Hortvertreter in die Elternversammlung
einladen.
Elternkonferenz: Zu den Elternkonferenzen wird stets ein Hortvertreter eingeladen.
Feste und Feiern sind Höhepunkte im Schul- und Hortleben. Terminabstimmung und Unterstützung
bei der Gestaltung sind inzwischen selbstverständlich.
Im Rahmen der Einschulungsfeier werden die Horterzieher „ihren“ Eltern vorgestellt.
Klassenfahrten / Wandertage: Auf Wunsch und nach Absprache ist die gemeinsame Begleitung,
vor allem bei Wandertagen bereits Realität.

5.2.2 Nutzung schulischer Einrichtungen durch den Hort

Die Nutzung von Einrichtungen der Schule durch den Hort ist im Interesse eines guten
Hortangebots und einer sinnvollen Ressourcennutung. Bereits jetzt ist dies Praxis bei
• Lehrküche (Arbeitsgemeinschaft, Projekte zur Ernährung)
• Aula (Aufführungen des Puppentheaters, Programme)
• Außenanlagen wie Kletterspinne, Sandkasten
• Turnhalle am Nachmittag für Hortkinder – festgelegte Hallenzeit
• Sportanlagen am Nachmittag
• Essenraum in der Aula sowie Hilfe der Mitarbeiterin
Zusätzliche Möglichkeiten ab Schuljahr 2005/2006:
• Werkraum im Nebengebäude
• Turnhalle - die Vorschulgruppe sowie die Gruppe der evangel. KITA bekommen eine
feste Hallenzeit

5.3 Zusammenarbeit mit dem Schulträger

Gegenseitige Information und Abstimmung zwischen Schule und Gemeinde (Verwaltung
und Gemeindevertretung) sind selbstverständlich.
Im Auftrag der Gemeindevertretung befasst sich der Sozialausschuss mit Schulfragen. Ein
Vertreter des Ausschusses ist für die Verbindung zuständig (gegenwärtig Frau Mros). und
wird zu den Elternkonferenzen und den Treffen der AG Schulprogramm eingeladen.
Bei schulrelevanten Tagesordnungspunkten werden Schulleitung und Schulelternsprecher
zu den Sitzungen des Sozialausschusses eingeladen.
Über die Schulprogrammarbeit wird der Sozialausschuss regelmäßig informiert.

5.4 Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen und Organisationen

Schüler auf das „Leben“ vorzubereiten heißt für uns, Ihre Kinder/unsere Schüler auch regelmäßig
mit lokalen Einrichtungen und Organisationen in Kontakt zu bringen und diese
Kontakte auch zu pflegen.
Zu nennen sind hier u.a. die Zusammenarbeit mit:
• der Freiwilligen Feuerwehr (Thema Sachunterricht Klasse 3)
• der Polizei (Präventionsteam für Gewalt, Schulwegsicherung)
• dem Brücke e.V. (Einladung zu Veranstaltungen, Ferienangebote)
• den ortsansässigen Kindertagesstätten (Einschulung, Nutzung Turnhalle)
• der DEKRA (Ausstattung der Lernanfänger mit Basecaps, Verkehrserziehung)
• dem Institut für Getreideverarbeitung GmbH (Verkostungen)
• der Akademie 2. Lebenshälfte e.V. („Leseomas“)
• den ortsansässigen Sportvereinen (Schulfeste)
• dem „Nutheboten“ und dem „Nuthetaler Amtskurier“ (Vorinformation und Berichterstattung
zu Schulereignissen)
• dem NABU (Korkprojekt, Frühjahrsputz)
• der Gemeindebücherei (Besuch vom Klassen, Führungen, lit. Veranstaltungen)
• der Berliner Volksbank (Hilfe bei Schulfesten)
Gerade im Bereich der Leseförderung erhalten wir vielfältige Unterstützung durch Eltern,
die sich mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten einbringen und wesentliche Beiträge für die
Kinder leisten.

5.5 Öffentlichkeitsarbeit

Größere Vorhaben wie Schulfeste werden im „Nutheboten“, im „Amtsblatt“ und in den
Aushängen (besonders in den Kitas) angekündigt. Wir berichten regelmäßig nach dem Ereignis
über seinen Verlauf.
In den Elternversammlungen und in der Elternkonferenz werden alle wichtigen Vorhaben
bekannt gegeben.
Aktuelle Informationen und Hintergrundmaterial (z.B. das Schulprogramm) stehen auf unserer
Internetseite bereit.
Für Eltern zukünftiger Schüler wird ab dem Schuljahr 2005/2006 ein Tag der offenen Tür
angeboten.

 

 

 

 

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